Die Gechichte
die Initiative des Bürgerforums Ilz und der Ilzer Wirtschaft.
Warum „Ilzer Kohle“?
Von 1799 bis 1964 wurde im Großraum Ilz Braunkohle – jährlich bis zu 12.000 Tonnen – abgebaut. Der komplette Abbau erfolgte manuell. Es waren viele Hände nötig, um diese Mengen an Kohle zu bewegen. Der Braunkohlebergbau, zuletzt „Ilzer Kohlenwerke Egon von Lenz & Co“, war seit 1800 ein wichtiger Arbeitgeber. 1964 wurde der Kohleabbau endgültig eingestellt. In freiwilligen Arbeitsstunden wurde der Schaustollen im Heimatmuseum Ilz von den Ilzer Knappen gebaut. Der Schaustollen gibt einen Einblick in die schwere Arbeit der Bergleute, die zum Teil liegend unter Tag graben mussten!
Die Arbeit im Ilzer Kohlebergwerk war eine sehr schwere. In Spitzenzeiten waren bis zu 200 Knappen im Ilzer Bergbau beschäftigt. Die Arbeiter sind aus der gesamten Region – von Sinabelkirchen bis Großwilfersdorf und von Riegersburg bis Großsteinbach – zur Arbeit in die Stollen um Ilz gekommen. Jeden zweiten Freitag wurden die Knappen ausbezahlt und zumindest an diesen Tagen sind ihre Frauen nach Ilz gekommen, um mit diesem Geld ihren Großeinkauf zu tätigen. Die Männer warteten währenddessen in den Ilzer Gaststätten und feierten nach getaner Arbeit ihr Wochenende.
Toni Ithaler
Vom Aussterben bedroht
Jeder einzelne hat die Möglichkeit das zu beeinflussen, indem er bei der Beschaffung seines täglichen Bedarfs zuerst an die Betriebe seiner Heimatgemeinde denkt.
Bei uns in der Region soll das Buch als Mundöffner für Nachbarschaftsrunden dienen. Wir rechnen mit über 1.000 solcher Runden, damit die Menschen wieder näher zusammenrücken und Mut schöpfen, um die Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen und nach Möglichkeit menschlich lösen.
Ing. Karl Sieghartsleitner